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Wenn die Bienen Pause machen: Hilfe bei der Bestäubung

Wenn die Bienen Pause machen: Hilfe bei der Bestäubung

Ihr habt kräftige Pflanzen und viele Blüten, aber es entstehen keine Früchte? Die Blüten fallen einfach ab? Dann liegt oft ein Bestäubungsproblem vor. Dauerregen, wenige Insekten oder ein windstiller Standort im Gewächshaus können verhindern, dass Pollen dorthin gelangt, wo er gebraucht wird.

Diese Pflanzen brauchen oft Unterstützung

Zucchini, Kürbis und Melonen

Diese Pflanzen haben getrennte männliche und weibliche Blüten. Die weiblichen erkennt ihr am kleinen Fruchtansatz direkt hinter der Blüte. Wenn keine Insekten beide Blüten nacheinander anfliegen, findet keine Bestäubung statt.

Tomaten und Paprika

Tomaten und Paprika haben Zwitterblüten und werden vor allem durch Bewegung bestäubt. Im windstillen Gewächshaus fehlt diese Bewegung häufig, sodass der Pollen nicht auf die Narbe fällt.

So werdet ihr selbst zum Bestäuber

Der Schüttel-Trick (Tomaten und Paprika)

Geht an warmen, trockenen Vormittagen durch euer Gewächshaus. Schnippt leicht gegen die Blütenstände oder rüttelt sanft am Hauptstamm. Das reicht oft schon, um den Pollen zu lösen und die Bestäubung anzustoßen.

Der Pinsel-Trick (Zucchini und Kürbis)

Nehmt einen weichen Pinsel. Streicht damit in der männlichen Blüte, bis der Pinsel sichtbar Pollen aufgenommen hat. Anschließend übertragt ihr den Pollen auf die Narbe der weiblichen Blüte.

Alternativ könnt ihr eine männliche Blüte abpflücken, die Blütenblätter entfernen und sie vorsichtig direkt auf die weibliche Blüte tupfen.

Fazit

Mit wenigen Handgriffen könnt ihr die Bestäubung gezielt unterstützen. Es ist oft nur eine Arbeit von wenigen Sekunden, die den Unterschied zwischen Frust und einer gigantischen Ernte ausmacht!

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