Wenn sich ab März die ersten schönen Sonnentage ankündigen, ist die Verlockung groß, die vorgezogenen Pflänzchen direkt nach draußen zu stellen. Doch Vorsicht: Wer hier zu schnell vorgeht, riskiert Sonnenbrand oder Kälteschäden bei den empfindlichen Jungpflanzen.
Das langsame Abhärten an das Außenklima
Pflanzen, die unter Kunstlicht oder auf der Fensterbank aufgewachsen sind, kennen weder direkten Wind noch die intensive UV-Strahlung der Sonne. Sie müssen deshalb abgehärtet und langsam an die Bedingungen draußen gewöhnt werden.
- Stundenweise Ausflüge: Stellt eure Pflanzen an milden, sonnigen Tagen für ein paar Stunden nach draußen – am besten zunächst in den Halbschatten und an einen windgeschützten Ort.
- Nicht vergessen: Wieder reinholen: Die Nächte im Frühjahr sind oft noch zu kalt. Holt eure Pflanzen deshalb am Abend wieder ins Haus.
- Intensität steigern: Erhöht die Dauer der Aufenthalte im Freien von Tag zu Tag und setzt eure Pflanzen schrittweise mehr Sonne und leichtem Wind aus. Das stärkt das Zellgewebe und sorgt für stabilere Stängel.
Der Blick auf den Wetterbericht
Die klassische Gärtnerregel lautet: Dauerhaft ins Freiland geht es erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai), wenn keine Nachtfröste mehr drohen.
Unser Tipp: Behaltet schon im April den Wetterbericht im Auge. Häufig gibt es bereits vor den Eisheiligen stabile, warme Phasen. Wenn nachts kein Frost mehr angekündigt ist, können eure Pflanzen auch schon früher dauerhaft draußen bleiben.
Wie geht es weiter?
Damit eure Pflanzen den Umzug nach draußen gut verkraften, spielt auch die richtige Pflege im Topf eine wichtige Rolle. Themen wie Pikieren, Topfgröße und die ersten Nährstoffe werden jetzt entscheidend.
Wie ihr eure Pflanzen optimal weiterpflegt und worauf ihr achten solltet, zeigen wir euch im nächsten Teil unserer Blog-Reihe.



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